Müll und Märchen Dive into… German fairytales

Als Outtake aus dem Schnitt unseres Müllepos gibt es eine Geschichte, dies es so wohl nicht in den Film schaffen wird. Am ersten Drehtag erzählte uns Förster Carsten Stohrbeck vom Teufelssee und der Sage des versunkenen Schlosses. Teufel und Schloss hielten sich zwar im Herbstwald und Moor verborgen, trotzdem beeindruckte die Landschaft um die Müggelberge bei Berlin.
http://vimeo.com/108838677For all friends of German myths (and language) an outtake from the editing room. Woodman Carsten Stohrbeck tells us all about the devil and the princess at devil’s lake near Berlin,
http://vimeo.com/108838677

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Roadmovie – Reisen eines TetrapacksFinest Animation for our film

Es ist vollbracht: In zahlreichen Tagen Vorbereitung und einer langen Nachtschicht haben Konopka und Bierschenk zusammen mit vielen helfenden Händen die Animationssequenz für unseren neuen Dokumentarfilm „Tonnentaucher“ fertiggestellt.
After many days of preparation and a long nights animation session, animators Konopka and Bierschenk finished the animation for our film with the aid of many helping hands.

Ganz anders als im Wald, wo ein Blatt dort, wo es vom Baum fällt, natürlich von Mikroben, Kleinsttierchen und Pilzen zersetzt wird, ist modernes Recycling von Haushaltsmüll extrem transport- und energieintensiv. Um das zu zeigen, begleitet unsere Animation einen Tetrapack auf seiner langen Reise: Vom Supermarkt nach Hause, in die Gelbe Tonne, zur Müllabfuhr, in die Sortieranlage, zur Recyclinganlage, der Weiterverwertung und als neuer Tetrapack wieder zurück in den Supermarkt.

Was sich wie eine einfache Geschichte anhört, war mit einem enorm aufwendigen Pensum an Arbeitsschritten für unsere Animatoren verbunden. Wie lässt sich eine tonnenschwere Papierwaschtrommel, eine fabrikgroße Sortieranlage oder der kilometerweite Transport mit schweren Lastwagen in einem kleinen Berliner Animationsstudio nachbauen? Und das in einem sehr kleinem Low Budget Rahmen, ganz ohne Computertricks, Bluescreen oder Kameras mit Motioncontrol?

Einfallsreichtum, die Verwendung von ausrangierten Materialien, Abfall oder alten Küchengeräten haben dieses Kunststück möglich gemacht. Wir freuen uns, bald erste Ausschnitte zeigen zu können und wünschen bis dahin viel Spaß mit ein paar Bildern vom Making Off.

Vom Pappförderband in die Küchenhäcksler- Zentrifuge: Nur mit viel EInfallsreichtum lassen sich mit geringen Mitteln die Recyclingprozesse eines Tetrapacks nachbilden.

Plattenspieler als Bühnenmotoren: Die Kulissen werden von zwei Plattenspielern an der Kamera vorbeigezogen um vorbeilaufende Passanten zu zeigen.

Gleich greift die Papphand den Tetrapack und schenkt Saft in das Glas. Aus Budgetgründen wird die Animation nicht in Einzelbildern sondern mit 25 Bildern pro Sekunden gedreht.


They portrait the live cycle of a Tetra Pak from super market to dustbin, garbage disposal, sorting, recycling and back to the supermarket as egg carton. A load of work for a very small team of animators with a very moderate budget. How do you bring a machinery, that weights hunderd of tons and is as big as several houses into a small animation studio? Smart solutions like reusage of old materials or multiple scaling of models helped to make the cycle turn into animation. Soon we will show here some previews of the animation. In the meantime have fun with some impressions from the making off.




Roadmovie – Reisen eines TetrapacksFinest Animation for our film-->

Der Kampf gegen die MülltonneCradle-to-Cradle

Premiere: TeilnehmerInnen des ersten, bundesweiten Treffens des C2C-Vereins im Juni 2013 im niedersächsischen Salzhausen..

Sie sind überwiegend jung, gut gebildet und sprudeln gerade so vor Elan wenn es um das Thema „Müllvermeidung“ geht. Ein ganzes Wochenende lang kamen die ehrenamtlichen Kämpferinnen für eine müllfreie Gesellschaft von „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.“ im Juni 2013 in niedersächsichen Salzhausen zusammen. Beim ersten bundesweiten Seminar des gemeinnützigen Vereins waren wir für unseren Dokumentarfilm „Tonnentaucher“ mit der Kamera dabei. Seminarteilnehmerin Jacqueline Oeschger von der Leuphana Universität Lüneburg erklärt in ihrem Gastbeitrag, wie sie mit Cradle to Cradle das Leben müllfrei machen will.

Nie mehr Müll…?
Ein Gastbeitrag von Jacqueline Oeschger (Cradle-to-Cradle Multiplikatorin)

„Cradle to Cradle“ (C2C) ist eine Denkschule, bei der durch intelligente Kreisläufe die Produktion von Müll komplett verhindert wird. Alle Produkte werden von Anfang an so konzipiert, dass man ihre Bestandteile entweder zu 100% in technischen Kreisläufen wiederverwertet oder für biologische Kreisläufe kompostieren kann. Das bedeutet in der Umsetzung, dass Turnschuhe nach dem Gebrauch einfach auf dem Kompost verrotten können, Stoffbezüge zumindest rein theoretisch essbar sind oder ein Bürostuhl in Sekunden sortenrein in seine Einzelteile zerlegt werden kann. Umwelt- und menschenschädliche Produkte gehören damit der Vergangenheit an.
Der Verein „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.“ wurde Anfang 2012 gegründet um zu informieren, zu infizieren und Interessierten eine Anlaufstelle zu bieten. Beim Multiplikatorenseminar in Lüneburg kamen kritische und begeisterte Menschen aus den verschiedensten Bereichen zusammen, um sich auszutauschen, zu diskutieren und viel theoretischen Input zu erhalten.

Vorbereitungen zum Interview mit dem Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart, dem geistigen Vater des Cradle-to-Cradle Konzepts.

Wir neuen Cradle to Cradle Multiplikatoren werden hoffentlich bald ganz Deutschland mit der abfalllosen Philosophie anstecken, damit überall viele neue Regional- und Hochschulgruppen aus dem Boden sprießen! Und wenn das Filmteam mit der Vermutung richtig liegt, dass es sich bei diesem Wochenende um einen „historischen Moment“ handelte, dann werdet ihr sicher noch viel von uns hören…
Das nächste Seminar findet vom 29. November bis zum 01. Dezember 2013 in Salzhausen statt und der Verein freut sich natürlich über Bewerbungen! Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Infos gibt es auf der Webseite: www.c2c-verein.de und unter www.facebook.com/C2C.eVSie sind überwiegend jung, gut gebildet und sprudeln gerade so vor Elan wenn es um das Thema „Müllvermeidung“ geht. Ein ganzes Wochenende lang kamen die ehrenamtlichen Kämpferinnen für eine müllfreie Gesellschaft von „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.“ im Juni 2013 in zusammen. Beim ersten bundesweiten Seminar des gemeinnützigen Vereins waren wir für unseren Dokumentarfilm „Tonnentaucher“ mit der Kamera dabei. Jacqueline Oeschger von der Leuphana Universität Lüneburg war als Teilnehmerin anwesend. In ihrem Gastbeitrag erklärt die Studentin, wie Cradle to Cradle unser Leben müllfrei machen will.

Premiere: TeilnehmerInnen des ersten, bundesweiten Treffens des C2C-Vereins im Juni 2013 im niedersächsischen Salzhausen..

Nie mehr Müll…?
Ein Gastbeitrag von Jacqueline Oeschger (Cradle-to-Cradle Multiplikatorin)

„Cradle to Cradle“ (C2C) ist eine Denkschule, bei der durch intelligente Kreisläufe die Produktion von Müll komplett verhindert wird. Alle Produkte werden von Anfang an so konzipiert, dass man ihre Bestandteile entweder zu 100% in technischen Kreisläufen wiederverwertet oder für biologische Kreisläufe kompostieren kann. Das bedeutet in der Umsetzung, dass Turnschuhe nach dem Gebrauch einfach auf dem Kompost verrotten können, Stoffbezüge zumindest rein theoretisch essbar sind oder ein Bürostuhl in Sekunden sortenrein in seine Einzelteile zerlegt werden kann. Umwelt- und menschenschädliche Produkte gehören damit der Vergangenheit an.
Der Verein „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.“ wurde Anfang 2012 gegründet um zu informieren, zu infizieren und Interessierten eine Anlaufstelle zu bieten. Beim Multiplikatorenseminar in Lüneburg kamen kritische und begeisterte Menschen aus den verschiedensten Bereichen zusammen, um sich auszutauschen, zu diskutieren und viel theoretischen Input zu erhalten.

Vorbereitungen zum Interview mit dem Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart, dem geistigen Vater des Cradle-to-Cradle Konzepts.

Wir neuen Cradle to Cradle Multiplikatoren werden hoffentlich bald ganz Deutschland mit der abfalllosen Philosophie anstecken, damit überall viele neue Regional- und Hochschulgruppen aus dem Boden sprießen! Und wenn das Filmteam mit der Vermutung richtig liegt, dass es sich bei diesem Wochenende um einen „historischen Moment“ handelte, dann werdet ihr sicher noch viel von uns hören…
Das nächste Seminar findet vom 29. November bis zum 01. Dezember 2013 in Salzhausen statt und der Verein freut sich natürlich über Bewerbungen! Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Infos gibt es auf der Webseite: www.c2c-verein.de und unter www.facebook.com/C2C.eV

Der Kampf gegen die MülltonneCradle-to-Cradle-->