Abgedreht im Wald

Wie hier an der Badestelle „Teppich“ an der M├╝ggelspree, hilft die Berliner Stadtreinigung (BSR) seit einiger Zeit der Natur mit ihren beliebten orangenen Papierk├Ârben bei der M├╝llbeseitigung. Gibt es das ├╝berhaupt, M├╝ll in der Natur? Klarer Fall von Suggestivfrage. Und wir werden mit dieser sch├Ânen Vorlage auch im Film starten. Denn die Natur verwaltet seit Millionen von Jahren ihren M├╝ll selbst und verwertet alles r├╝ckstandsfrei, h├Âchst nachhaltig, ohne Sonderdeponien oder M├╝llheizkraftwerke. Mit dem M├╝ll der Spazierg├Ąnger und Badenen k├Ânnte das allerdings etwas dauern. Die Kunststoffe werden zwar mit der Zeit immer kleiner, nicht aber unbedingt in Minerale umgewandelt, so da├č sie wieder Teil des Stoffkreislaufes w├Ąren. Stattdessen belastet Plastik die Umwelt- anfangs in gr├Â├čeren Brocken, sp├Ąter dann als Mikroplastik. Deswegen ├╝bernimmt die BSR den Plastikm├╝ll der Erholungssuchenden, und alles was auch sonst in den M├╝lltonnen landet. Im technischen Verwaltungssprech wird es dann einer stofflichen Verwertung im MHKW zugef├╝hrt. Praktisch wird es dann verbrannt und mit der freiwerdenden Energie Strom und W├Ąrme erzeigt. Deswegen ist das die letzte Drehstation des Filmes, jetzt geht es in die Postproduktion!

Abgedreht im Wald-->

M├╝ll und M├Ąrchen Dive into… German fairytales

Als Outtake aus dem Schnitt unseres M├╝llepos gibt es eine Geschichte, dies es so wohl nicht in den Film schaffen wird. Am ersten Drehtag erz├Ąhlte uns F├Ârster Carsten Stohrbeck vom Teufelssee und der Sage des versunkenen Schlosses. Teufel und Schloss hielten sich zwar im Herbstwald und Moor verborgen, trotzdem beeindruckte die Landschaft um die M├╝ggelberge bei Berlin.
http://vimeo.com/108838677For all friends of German myths (and language) an outtake from the editing room. Woodman Carsten Stohrbeck tells us all about the devil and the princess at devil’s lake near Berlin,
http://vimeo.com/108838677

M├╝ll und M├Ąrchen Dive into… German fairytales-->

Roadmovie – Reisen eines TetrapacksFinest Animation for our film

Es ist vollbracht: In zahlreichen Tagen Vorbereitung und einer langen Nachtschicht haben Konopka und Bierschenk zusammen mit vielen helfenden H├Ąnden die Animationssequenz f├╝r unseren neuen Dokumentarfilm „Tonnentaucher“ fertiggestellt.
After many days of preparation and a long nights animation session, animators Konopka and Bierschenk finished the animation for our film with the aid of many helping hands.

Ganz anders als im Wald, wo ein Blatt dort, wo es vom Baum f├Ąllt, nat├╝rlich von Mikroben, Kleinsttierchen und Pilzen zersetzt wird, ist modernes Recycling von Haushaltsm├╝ll extrem transport- und energieintensiv. Um das zu zeigen, begleitet unsere Animation einen Tetrapack auf seiner langen Reise: Vom Supermarkt nach Hause, in die Gelbe Tonne, zur M├╝llabfuhr, in die Sortieranlage, zur Recyclinganlage, der Weiterverwertung und als neuer Tetrapack wieder zur├╝ck in den Supermarkt.

Was sich wie eine einfache Geschichte anh├Ârt, war mit einem enorm aufwendigen Pensum an Arbeitsschritten f├╝r unsere Animatoren verbunden. Wie l├Ąsst sich eine tonnenschwere Papierwaschtrommel, eine fabrikgro├če Sortieranlage oder der kilometerweite Transport mit schweren Lastwagen in einem kleinen Berliner Animationsstudio nachbauen? Und das in einem sehr kleinem Low Budget Rahmen, ganz ohne Computertricks, Bluescreen oder Kameras mit Motioncontrol?

Einfallsreichtum, die Verwendung von ausrangierten Materialien, Abfall oder alten K├╝chenger├Ąten haben dieses Kunstst├╝ck m├Âglich gemacht. Wir freuen uns, bald erste Ausschnitte zeigen zu k├Ânnen und w├╝nschen bis dahin viel Spa├č mit ein paar Bildern vom Making Off.

Vom Pappf├Ârderband in die K├╝chenh├Ącksler- Zentrifuge: Nur mit viel EInfallsreichtum lassen sich mit geringen Mitteln die Recyclingprozesse eines Tetrapacks nachbilden.

Plattenspieler als B├╝hnenmotoren: Die Kulissen werden von zwei Plattenspielern an der Kamera vorbeigezogen um vorbeilaufende Passanten zu zeigen.

Gleich greift die Papphand den Tetrapack und schenkt Saft in das Glas. Aus Budgetgr├╝nden wird die Animation nicht in Einzelbildern sondern mit 25 Bildern pro Sekunden gedreht.


They portrait the live cycle of a Tetra Pak from super market to dustbin, garbage disposal, sorting, recycling and back to the supermarket as egg carton. A load of work for a very small team of animators with a very moderate budget. How do you bring a machinery, that weights hunderd of tons and is as big as several houses into a small animation studio? Smart solutions like reusage of old materials or multiple scaling of models helped to make the cycle turn into animation. Soon we will show here some previews of the animation. In the meantime have fun with some impressions from the making off.




Roadmovie – Reisen eines TetrapacksFinest Animation for our film-->